LauschAngriff
   
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Who the hell is Raoul + CS Radio Special ... :)

Hi zusammen,

in der Grußrunde der letzten Sendung (76te Minute) haben wir einen Raoul erwähnt, wo bis dato eigentlich keiner so richtig wusste wer er eigentlich ist und was dieser gemacht hat. Am 24.01.02 war der Ulmer Raoul bei der Harald-Schmidt-Show in Köln. Den legendären Auftritt von Ihm mit seinem alten Kumpel Harry muß man gesehen haben!

2:45 Minuten unvergessliche deutsche Fernsehgeschichte via Salon-P. [1]

+++++++++

Desweitern ein kleiner Auszug aus einem Counterstrike Radio:

Der DJ hat in einer seiner Sendungen irgend ein Kind namens 'Freezer' veralbert und bekommt jetzt dessen Kumpel auf den Hals gehetzt. Leider ist der Part mit dem Freezer nicht auf der Aufnahme dabei, es wird nur kurz vom DJ erwaehnt.
Es folgen 3 Minuten Musik, in der Zwischenzeit scheint der 'Freezer' seinen Freund anzurufen, damit dieser den DJ bepoebelt/verpruegelt/zerbombt. Achja, das hat nix mit LauschAngriff zu tun, nur nochmal zur Info !! :)

Aber hört selbst *gg* [2]

[1] http://www.salon-p.de/unfug/video/raoul+harry.avi (AVI 18MB)
[1] http://www.salon-p.de/unfug/video/raoulundharry.rm (Real Video 5MB)
[2] http://www.lauschangriff.org/csradio/noli.mp3 (2MB)



geschrieben von Jericho am 24.04.2004 - Kommentare (4)


Erste /dev/radio-Sendung heute von 13 - 15 Uhr

Heute findet zu gewohnter Zeit zwischen 13 und 15 Uhr die erste Sendung unserer Nachfolger bei Radio free FM statt. /dev/radio nennt sich die Sendung, die vom CCC Erfa-Kreis Ulm organisiert wird.

In dieser Sendung geht es um Viren, Würmer und Trojaner; es moderieren Mrk, Mef und Jostick. Zu Empfangen auf 102.6 MHz in der Luft, 97,7 MHz im Kabel oder per (experementellem) Live Stream unter http://ulm.ccc.de:8000.

Pünktlich zur ersten Sendung ist auch die Homepage online [1].

[1] http://ulm.ccc.de/dev/radio/


geschrieben von sandman am 25.01.2004 - Kommentare (0)


LauschAngriff geht, die Domains kommen

eine Meldung im Heise-Newsticker vom 10.12.2003 18:49:

LauschAngriff geht, die Domains kommen

Wohl kaum eine andere deutsche Radiosendung kann die Nation so spalten wie der LauschAngriff: einstmals mit dem Namen "Zzipp - das Computer-Kaffeekränzchen am Sonntag Nachmittag" gestartet und die vergangenen fünf Jahre bekannt geworden als "Sunday-Morning-Unterhaltung" und "GeekRadio for the Audience". Wie groß die Fangemeinde inzwischen geworden ist, zeigt sich nun nach der Ankündigung, der LauschAngriff werde am 21. Dezember wohl zum wahrscheinlich letzten Mal ausgestrahlt. Eine moderne Ausdrucksform des Bedauerns oder des Protestes ist es, eine eigene Domain einzurichten -- und von denen sind in kurzer Zeit einige angemeldet worden.

Auf Geh-nicht.de werden die Hintergründe von Christophs, Benjamins, Pascals, Marks, Philemons und Steffens Entscheidung zum Rückzug beleuchtet. Außerdem gibt es Presseberichte zum Thema sowie die Möglichkeit der Abstimmung: Soll der LauschAngriff eine Pause nehmen, gar keine oder für immer? Nach dem Motto "gemeinsam stark" listet die Seite noch fünf weitere Websites auf, die sich dem Schicksal der freeFM-Sendung widmen.

Die nüchtern gehaltene Seite LauschAngriff-soll-bleiben.de hat sich zum Ziel gesetzt, mit einer Million virtueller Unterschriften die Crew zum Bleiben zu überreden. Angeblich haben dort seit dem 9. Dezember bereits knapp 40.000 Websurfer unterschrieben. Die Aktion auf Rettet-LauschAngriff.de.vu wendet sich mit ihrer Unterschriftensammlung an die neue freeFM-Programmdirektorin Andrea Rose: "Als letztes verbliebenes Schmuckstück niveauvoller Radiounterhaltung ist es meiner Ansicht nach dringend notwendig, diesen festen Bestandteil deutscher Informationskultur wieder ins Programm aufzunehmen", kann der LauschAngriff-Fan dort beteuern.

Sei es als Forum, wie auf LauschAngriff-mach-weiter.de, wo die gesammelten Beiträge registrierter Nutzer die Crew zum Weitermachen überreden sollen, oder als einfache Unterschriftenliste wie auf wir-wollen-LauschAngriff.de, die mittlerweile aus dem Boden wachsenden "LauschAngriff-Domains" sind kaum noch zu übersehen. Hoffnungsfroh gibt sich Matthias Schmidt, Macher der Seite Geh-nicht.de, im Interview auf Spiegel online. Der "Fall Enterprise" habe gezeigt, welche Macht Fans durch Protestschreiben an eine Produktionsfirma ausüben können, die eine Fernsehserie absetzen will. Heute gebe es sogar ein Space-Shuttle der Nasa mit dem Namen des legendären, fiktiven Raumschiffs. (anw/c't)

... oder habe ich mich da irgendwo verlesen?

geschrieben von sandman am 23.12.2003 - Kommentare (6)


Letzte LauschAngriff Sendung am 21.12.03 !!!

Hallo liebe Geeks´n´Freaks, Zuhörer und Außerirdische,

morgen (Sonntag 21.12) gibt es von 13-15:00 Uhr die _letzte_ LauschAngriff Sendung auf Radio freeFM. Eindrücke der letzten 5 Jahre, ein "Best of Versprecher und Lacher" sowie ein Gewinnspiel und vieles mehr werden morgen auf keinen Fall fehlen.

Mehr Infos gibt es noch unter:
http://www.lauschangriff.org/news.php?newsid=225

Also, auf keinen Fall vergessen einzuschalten, thank´s for tuning in ...

Euer
LauschAngriff-Team

Übrigens, auf der Webseite sind zwei neue Bildersessions zu finden:
- LauschAngriff unplugged @ Bodensee
- Rare LauschAngriff Pics 1998 - 2003
http://www.lauschangriff.org/index.php?id=7



geschrieben von Jericho am 20.12.2003 - Kommentare (2)


Gator - der (un)heimliche Datensammler

Wer gerne Informationen über sich an Unbekannte preisgeben will der installiert sich am Besten eine Shareware, die mit Software vom Hersteller Claria [1], besser bekannt unter dem alten Namen Gator, daherkommt und muss sich um nichts weiter kümmern. Welche Informationen da dann übers Netz wandern, darüber hat er freilich kaum Einfluss.
Nun soll es ja auch Leute geben, die ihre Privatsphäre lieben und die gerne aufgeklärt werden möchten. Für diese Leute bietet sich das Gator Information Center [2] von PC Pitstop [3] an, einer amerikanischen Aktivisten-Website, die bereits ein paar rechtliche Auseinandersetzungen mit Claria hinter sich haben, weil man sich am Begriff Spyware störte [4].

[1] http://www.claria.com/
[2] http://www.pcpitstop.com/gator/
[3] http://www.pcpitstop.com/
[4] http://www.heise.de/newsticker/data/hps-04.12.03-000/


geschrieben von sandman am 14.12.2003 - Kommentare (0)


Danke für 462 x Downloads

Grosse Augen habe ich heute gemacht als ich die Apache Logfiles ausgewertet
habe. Steht da doch neben der Sendung vom 23.11.2003 die Zahl 462 !

Da wird es einem in dieser Jahreszeit ganz warm ums Herz. Wir sagen Danke ...


Die Sendung gibt es übrigens hier http://www.lauschangriff.org/index.php?id=5&subid=31



geschrieben von mono am 12.12.2003 - Kommentare (0)


Was darf ich kopieren, was nicht ?!?

Wer von euch weiß genau bescheid, was er wann und wie zu welchem Zweck kopieren darf ? Und wenn ihr das irgendwie beantworten könnt, welches sind die zwei entscheidenden Neuerungen des neuen Urheberrechts ?!

1. Es ist verboten, Kopierschutzmaßnahmen der Hersteller von DVDs, CDs, Videocassetten oder anderen Datenträgern zu umgehen oder zu knacken.

2. Es ist verboten, Kopien von "offensichtlich rechtswidrig hergestellten Vorlagen" herzustellen.
Dieser Passus zielt besonders auf das Herunterladen von Musikdateien und Filmen aus dem Internet oder über Dateitausch-Programme wie Kazaa, Grokster, etc.


Was besteht weiterhin?!

- Das Recht auf das Erstellen von Kopien für den privaten Gebrauch
- Es kollidiert aber mit dem Verbot des Umgehens von Kopierschutzmaßnahmen.

Besonders wegen dieses Widerspruchs ist das neue Gesetz in die Kritik geraten


Darf ich überhaupt noch irgend etwas kopieren?

Wie im alten Urheberrechtsgesetz besteht das Recht auf Privatkopie noch immer.

Das bedeutet: Für sich selbst, die eigene Familie und Freunde dürfen Kopien erstellt werden, für Kollegen schon nicht mehr.

Als Faustregel gilt:
Nicht mehr als sieben Kopien anfertigen. Und auf keinen Fall Geld für die Kopien verlangen! Das massenhafte Herstellen von Kopien und deren Verbreitung sind und waren schon immer verboten.

ABER:
Und nun kommt die Einschränkung des neuen Gestzes:
Privatkopien dürfen ausschließlich von Datenträgern gezogen werden, die nicht kopiergeschützt sind.

Das Umgehen des Kopierschutzes ist trotz des Rechts auf Privatkopie verboten.


Rechtvertigung des Phonoverbandes:

Übrigens war laut Auskunft des Phonoverbandes in vergangenen zwei Jahren nur jede zehnte verkaufte Audio-CD mit einem Kopierschutz versehen. ... hört sich wenig an .. sind aber 10% ...


Was ist mit Sicherheitskopien von Software-CDs?

Es ist immer noch erlaubt, von einem Original-Datenträger genau eine Sicherheitskopie zu erstellen (und hier jetzt !!!) sogar unter Umgehung des Kopierschutzes. Das neue Urheberrecht macht hier eine explizite Ausnahme.

Die Sicherheitskopie darf nicht verliehen, verschenkt oder verkauft werden. Und man muss das Original auch besitzen.


Interessant ist, was die Zukunft bringen wird:

Im Moment wurde schon Software verboten, welche Kopierschütze umgehen können. Und wenn man sich solche Software nicht mehr kaufen kann, kann man auch keine Sicherheitskopie machen ... und wenn man sich so ein Programm illegal kopiert (also ein von früher) macht man sich auch strafbar.


Muss ich meine alten Kopien vernichten?

Nein, alte Kopien dürfen Sie behalten. Das Gesetz bezieht sich nicht auf die Vergangenheit.

Wenn diese alten Kopien keinen Kopierschutz mehr enthalten, dürfen sie sogar weiterkopiert werden. Natürlich nur im Rahmen des privaten Gebrauchs.


Was droht bei Verstößen gegen das Gesetz?

Das Umgehen von Kopierschutzverfahren sowie das Herstellen und Verbreiten von Hilfsmitteln (ob Soft- oder Hardware) zum Umgehen des Kopierschutzes kann Geldstrafen bis 100.000 Euro und Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr nach sich ziehen.

Wer Raubkopieren gewerblich vertreibt, kann sogar bis zu fünf Jahren in den Knast wandern.

Ausnahme: Privatkopien
Wer gegen das Gesetz verstößt, um Kopien für den privaten Gebrauch zu erstellen, braucht sich nicht vor dem Staatsanwalt fürchten und wird straffrei bleiben.

ALLERDINGS:
Wenn Schadensersatzklagen von Urheberrechtsinhabern drohen aber dennoch und können sehr, sehr teuer werden.


Ich besitze Programme (oder Hardware) zum Knacken oder Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen. Muss ich diese vernichten?

Nein, der Besitz solcher Tools ist nicht verboten. Ihre Benutzung schon.


Wie erkenne ich kopiergeschützte CDs und DVDs?

Das neue Gesetz verpflichtet Hersteller, deutlich zu kennzeichnen, ob und mit welchem Verfahren ein Produkt kopiergeschützt ist.


Darf ich keine Dateitausch-Programme mehr benutzen?

Die Dateitauschbörsen selbst sind nicht das Problem, ihre Nutzung ist nicht verboten.

Das Herunterladen und vor allem das Bereitstellen von urheberrechtlich geschützten Werken (Musik, Filme, Software, Literatur etc.) ist aber verboten.


Gibt es Schlupflöcher im Gesetz?

Schlupflöcher bestehen dort, wo die Wirksamkeit der jeweiligen Kopierschutzmaßnahmen aufhört.

Ein Beispiel:
Nehmen wir an, ein Kopierschutz verhindert das Abspielen einer Musik-CD auf einem Computer, um auf diese Weise das Brennen der CD zu unterbinden.

Dieser Kopierschutz kann aufgrund seines Designs aber niemals verhindern, dass man die CD in der Stereoanlage abspielt und z. B. "nach Altväter-Sitte" auf eine Musikcassette überträgt.

In diesem Fall ist die Kopie nicht illegal, weil der Kopierschutz nicht umgangen wurde.

Er ist schließlich nicht entwickelt worden, um dieses Verfahren des Kopierens zu unterbinden.

Weitere Beispiele für legales Kopieren kopiergeschützter Datenträger
- Audio-CDs können analog (per Kabel) vom CD-Player auf Musikcassette oder CD-Rekorder kopiert werden.
- Audio-CDs können analog vom CD-Player über den Eingang der Soundkarte auf die Festplatte eines Computers kopiert werden.
- DVD-Filme, die mit dem CSS-Verfahren geschützt sind, können analog vom DVD-Player auf eine Videocassette kopiert werden.

Anmerkungen
- Die genannten Beispiele betreffen nur das Erstellen von Privatkopien. Alles andere ist sowieso verboten.

- Die genannten Beispiele können zu Kopien führen, die von schlechterer Qualität sind als das Original. Bei analogen DVD-Kopien bleibt einem nur eine Version des Films, Zusatzmaterial, Menüs, Surround-Sound, weitere Sprachen etc. gehen verloren.

- Bei bestimmten DVDs, Videos und Sendungen des Pay-TV-Senders Premiere gibt es einen analogen Kopierschutz ("Macrovision"). Wird er eingesetzt, funktioniert das eben genannte Prinzip nicht. Diesen Kopierschutz zu umgehen, ist natürlich verboten.

QUELLE: Stern

geschrieben von Jericho am 09.12.2003 - Kommentare (0)


DVD Nachfolger - and the winner is ...

Eine ganz besondere Meldung erschien am 4.März 2003: Sony kündigt ersten Blue-Ray DVD-Rekorder an

Es war damls der Sony BDZ-S77 [1] ? ihn sollte es für 3500 Euro schon im April in Japan geben mit sensationeller neuer Technik - Video-Aufzeichnung von HD-Formaten mit bis zu 1920x1080 Pixeln. Der Trick ? es wir ein blauer Laser, statt ein roter eingesetzt. Medien mit 23GB auf einem Speichermedium zum Preis von 27 Euro. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, ob diese Gerät auch in Euro erscheinen wird.

Der Grund:
Es war noch unklar, ob andere Hersteller sich zu einem anderen Format entscheiden. Also auf effizientere Codecs als MPEG2. Zum Bsp MPEG-4 oder Windows Media Video 9.

Seit ein paar Monaten geht es wieder um den Kampf des neuen DVD-ROM Format Standards. Bisher standen zwei Hauptakteure als DVD-Nachfolger zur Auswahl. Dabei handelt es sich zum einen um die von Sony, Matsushita und Philips entwickelte Blu-Ray und das Gegenstück stellt die Advanced Optical Disc (AOD) von NEC und Toshiba dar.

Zuständig für Technik-Standardisierung ist der Industrieverband DVD Forum. Im DVD Forum sind rund 220 Elektronikhersteller und Unternehmen aus der Filmbranche zusammengeschlossen. Diese haben sich für die Verwendung eines neuen von NEC und Toshiba entwickelten Standards AOD für die nächste DVD-Generation beschlossen und nicht für den Blue Ray Disc Standard.
Allerdings hat die Entscheidung nur Einfluss auf die Lesegeräte, spätere Brenner werden von diesem Entschluss nicht tangiert.

Eine handelsübliche DVD mit einfacher Beschichtung fasst rund 4,5 GB oder mit zweifachem Layer knapp 9 GB. Die neuen, zweischichtigen Silberlinge bringen es auf 40 GB bei der AOD oder gar 54 GB im Falle der Blu-Ray-Disk.

Der Standard von NEC und Toshiba hat zwar eine geringere Speicherkapazität, steht jedoch zur Lizenzierung an andere Hersteller bereit. Dies könnte uns zwar egal sein ... aber wie man weiß belebt Konkurrenz das Geschäft, und wenn es eine ?Monopolstellung? gibt, fallen die Preise langsamer als mit Konkurrenz ...

Zur Produktion lassen sich vorhandene DVD-Fertigungstrassen aufrüsten, für BluRay muss hingegen ein komplett neuer Zweig aufgebaut werden.

Die Aufnahmekapazität liegt mit rund zwei Stunden Film gleichauf mit den heutigen DVD-Standards. Eigentlich gleich lang wie DVDs ... ?! aber mit viel besserer Qualität ... für alle die sich es nicht vorstellen können ... VHS und S-VHS ...

Der Preis wird anfangs bei rund 2700 Dollar liegen. Toshiba plant die Veröffentlichung erster Geräte für 2005. Experten erwarten, dass die Preise aber bald sinken.

[1] http://www.digit-life.com/articles2/blu-ray/


geschrieben von Jericho am 09.12.2003 - Kommentare (0)


Spass mit Plätzchen in der Vorweihnachtszeit

Ihr wisst es vielleicht schon, aber Weihnachten ist sche*sse. Zum grössten Teil jedenfalls. Der ganzen Kommerz, die oportunistischen Händler, die gesamte Handelswirtschaft. Niemand kann seine Augen davor verschliessen das ein sogenanntes christliches Fest, welches für ein Viertel des Jahresumsatzes der Wirtschaft verantwortlich ist, nicht mehr als unschuldig zu bezeichnen ist.

Aber hey, wenn man alles was Geld involviert weglässt, tja dann hat man ein paar Tage am Ende des Jahres an dem sich die ganze Familie trifft, gut gegessen wird und zusammen die nächste Revolution geplant wird. Und wenn wir es dann nicht Weih-Nachten sondern Anti-Nachten nennen kommt doch schon wieder fast freude auf. Tja und nach den vielen subversivem Zusammensitzen im trauten Familienkreis braucht man auch wieder was Süsses als Nachtisch. Und weil es viele gute Gründe gibt zu Weihnachten Plätzchen zu backen habe ich hier ein selbst getestes Rezept für euch. Komplett ohne Zutaten auf denen ein teurer Markenname stehen muss. Der wichtigste Grund für Plätzchen ist übrigens, das Plätzchen lächerlich einfach zuzubereiten sind.

extrem subversive Weihnachts.Revolutions-Plätzchen:

Zutaten:

500 g Mehl
300 g Butter
200 g Zucker
4 Eigelb
1 Teelöffel Backpulver
eine halbe unbehandelte Zitronenschale
nochmehr Eigelb (etwa 3 Stück) für die Glasur

Gesamtkosten: 3,50 Euro ? Jedenfalls so billig das ihr beim Haushaltsplan für eure Revolution ganz im Gegensatz zu aktuellen Regierungen nicht an der Bildung kürzen müsst.

Reicht für 4 Bleche

1. Schritt: Zitronenschale von Zitrone runterschnibbeln, in klitzekleine Stücken schneiden. Zusammen mit den anderen Zutaten in eine Schüssel schmeissen, ordentlich mit den Händen (nicht mit der Maschine, sonst wird die Butter nicht weich) durchkneten. Jeder Rebell darf mal kneten.

2. Schritt: 1 Stunde lang im Kühlschrank kaltstellen. In der Zwischenzeit Demonstration, Rebellion oder Revolution planen.

3. Schritt: etwa 5 Millimeter dick ausrollen. Dann mit Förmchen oder mit einem kapitalistischen Champagnerglas oder ähnlichen runden nicht zu grossen Gegenständen Plätzchen ausstechen.
Für Fortgeschrittene: Förmchen mit aktuellen politischen Motiven herstellen.

4. Schritt: Jetzt mit dem restlichen Eigelb bestreichen.

5. Schritt: Nun wirds spannend. Plätzchen auf Backpapier, und dann auf Backblech legen. Bei 200 Grad im Backofen auf mittlerer Schiene für 7 bis 10 Minuten backen. Für Anfänger empfiehlt es sich immer nur ein Blech auf einmal in den Backofen zu tun, und die ganze Zeit zuzuschauen. Sie müssen goldgelb und fest aber nicht braun und hart werden.

6. Schritt: Rausnehmen und ein wenig abkühlen lassen bevor sie verschlungen werden.
Für Forgeschrittene: Mit Zuckerguss kurze populistische Parolen auf die Plätzchen schreiben. Etwa "Fuck Bush" oder "Spart doch selber!".

7. Schritt: Demonstration, Rebellion oder Revolution (je nachdem was ihr geplannt hattet) durchführen.

Noch mehr Rezepte gibts hier:
http://www.handarbeiten.de/weihnachten/keks.htm
http://www.weihnachtsstadt.de/kueche/Platzchen/plaetzchenstart.htm
http://www.gu-online.de/weihnachtsplaetzchen.html


geschrieben von metaman am 09.12.2003 - Kommentare (2)


UserLinux - noch eine Linux-Distribution?

Weil ihm die zunehmende Kommerzialisierung, die teuren Lizenzen und überhaupt die Politik vieler großer Linux-Distributionen wie Red Hat, SuSE und Sun gehörig mißfallen, strebt Bruce Perens eine neue Distribution für Unternehmen basierend auf dem Debian-Projekt an. Bei der vorerst UserLinux [1] getauften Distribution setzt er auf eine vollautomatische Installation, Vermeidung von Redundanzen (also nicht mehrere Programme für dieselbe Aufgabe), Förderung von Standards und Zertifizierung. Außerdem soll UserLinux in zwei Varianten erscheinen: eine für Server und eine für Desktops. Um den Support und weitergehende Anpassungen kümmernen sich dann Drittanbieter.
Eine Industriegruppe sieht den Ansatz positiv und unterstützt das Vorhaben bereits mit eine Millionen US-Dollar.

[1] http://userlinux.com/white_paper.html


geschrieben von sandman am 07.12.2003 - Kommentare (0)


Einbruch in weitere Linux-Server

Nach eingehenden Untersuchungen von Sicherheitsexperten von Red Hat, SuSE und natürlich von den Debianern selbst, ist der Vorgang des Einbruchs bei Debian nun weitgehend geklärt [1]. Schuld ist eine Lücke im Linux-Kernel, die erst im gerade veröffentlichem Kernel 2.4.23 behoben wurde, obwohl sie schon länger bekannt war. Darüber verschafften sich die Angreifer Root-Rechte und installierten das Root-Kit SucKIT.

Auf ganz ähnliche Weise verschaften sich Hacker Zugang zu den Savannah-Servern der Free Software Foundation [2], und zwar bereits am 2. November. Da nicht bekannt ist, was die Angreifer in dieser langen Zeitspanne alles angestellt haben, werden die Sourcen nun genaustens untersucht während parallel ein Neuaufsetzen der Server stattfindet. Bei der Klärung des Vorfalls will man eng mit dem Debian-Projekt zusammenarbeiten.

Ebenfalls eingebrochen wurde am 2. Dezember in die rsync-Server der Gentoo-Distribution [3], allerdings mittels eines Remote-Exploits (wahrscheinlich über einen Fehler in rsync). Danach wurde wieder genauso vorgegangen: Installation eines Root-Kits und Löschen/Modifizieren von Log-Dateien. Zum Glück hatten die Admins diesen Angriff nach einer Stunde bemerkt und die Systeme vom Netz genommen. In dieser Zeit wurden gerade mal von 20 Personen Pakete syncronisiert. Nun werden alle Pakete auf ihre Integrität hin überprüft, solange bleiben die Server down.

Detailierte Informationen dazu findet man beispielsweise auf Pro-Linux [4], [5] sowie ein Kommentar zum Thema auf Heise Security [6].

[1] http://lists.debian.org/debian-announce/debian-announce-2003/msg00003.html
[2] http://savannah.gnu.org/statement.html
[3] http://www.gentoo.org/
[4] http://www.pro-linux.de/news/2003/6240.html
[5] http://www.pro-linux.de/news/2003/6250.html
[6] http://www.heise.de/security/artikel/42546


geschrieben von sandman am 07.12.2003 - Kommentare (0)


Was passiert im Jahr 2004 mit dem Sendeplatz ?!


Im Jahr 2004 wird eine andere Radioshow mit anderen Leuten auf diesem Sendeplatz stattfinden, wie und was werdet ihr noch erfahren. Die Meldung, dass Leute _noch_ gesucht werden, stimmt also in diesem Sinne nicht mehr ;-)

++++++++++++++++

Hallo Leute und Radiointeressenten,

am 21.12.2003 wird die letzte LauschAngriff Sendung stattfinden, deswegen sind wir gerade auf der suche nach einer Nachfolgesendung für den Sendeplatz "Sonntags von 13-15:00 Uhr". Gesucht werden Leute, die sich vorstellen können eine neue Radioshow Sonntags (wöchentlich, zweiwöchentlich, oder monatlich, auch abwechselnd mit anderen Leuten) auf Radio freeFM weiterzuführen.

Deswegen haben wir am 07.12.2003 eine ... nennen wir es mal OPENVIEW Sendung ... geplant, wo alle Interessenten eine LauschAngriff-Sendung live im Studio mitverfolgen können.
Nach der Sendung, also um 15:00 Uhr, werden wir ein kleines Meeting abhalten im freeFM Gebäude und ein bisschen für die Zukunft planen.

Solltet ihr interesse haben oder neugierig geworden sein, zögert nicht und meldet euch unter mail@lauschangriff.org oder schaut einfach am Sonntag den 07.12.2003 entweder um 12:45 Uhr oder 15:00 Uhr bei Radio freeFM vorbei.

Radio FreeFM
Söflinger Str. 206
89077 Ulm


Euer LauschAngriff Team


geschrieben von Jericho am 27.11.2003 - Kommentare (5)


Letzte LauschAngriff Sendung am 21.12.2003

Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende.

Das haben wir dieses Jahr oft gesehen, im speziellen wurde es einem deutlich gemacht durch das Ende der Spaghetteria Zitrone und Kalbsfleisch Geschmacksrichtung, dem Ende des Stimmungshochs für die Bush Administration und dem Ende der Kampfhandlungen im Irak. Aber auch am Ende der Matrix Trilogie, und bald am Ende der Herr der Ringe Kino-Trilogie.

Und das bringt uns zum Thema:

Aufgrund von verschiedenen persönlichen und planerischen Gründen wird es den LauschAngriff ab dem 1.1.2004 nicht mehr geben. Bislang wurden unter diesem Sendungsnamen mehr als 250 Sendungen in 5 Jahren geführt. Aber früher oder später möchte man auf zu neuen grünen Wiesen. We have been there and done that. Manchmal nennt man uns auch nur "die alten Medienhasen" :) Okay, stimmt nicht. Trotzdem gibt es uns jetzt schon so lange, das wir denken ein Tapetenwechsel wäre eine schöne Sache. Was wird also nun passieren ?

Der Sendeplan für den Rest von diesem Jahr sieht folgendermassen aus:

07.12.2003 ? LauschAngriff wie ihr es gewohnt seit. Im Studio werden Phil, Christoph und Christian sein. Als Special Guests haben wir eine Horde von Computerfreaks eingeladen, welche sich vorstellen könnten, auch in Zukunft ein Computermagazin auf diesem Sendeplatz weiter zu führen ... as we like it. Nach der Sendung gibt es eine Besprechung mit interessierten Leuten im freeFM Gebäude.

14.12.2003 (updated) findet keine Sendung statt, die ersten Sendungen einer neuen anderen Radioshow werden erst im Januar 2004 stattfinden ... stay tuned.

21.12.2003 ? An diesem Sonntag wird es eine große finale Abschluss LauschAngriff Sendung geben, mit allen Mitgliedern der Crew. Gewinnspiel und sonstige Überraschungen bleiben bei dieser Sendung garantiert nicht aus. Auf alle Fälle einschalten!
WEIL: We want to go with a boom and not with a fizzle ! (jaja.. ist englisch, aber ich vertraue euch das ihr das übersetzten könnt)

DANACH: ist noch völlig unklar. Wir suchen gerade nach Interessenten für eine Nachfolgesendung. Die wird dann aber einen anderen Namen haben, und nichts mehr mit dem LauschAngriff zu tun haben. Aber vermutlich wird es in der Sendung auch um Computer im weitesten Sinne gehen.

Wer sich für den freien Sendeplatz interessiert, und sich gerne an einer neuen Sendung dort beteiligen will, sollte sich einfach das hier mal durchlesen:

http://lauschangriff.org/news.php?newsid=226

Und schaut dann einfach vorbei.


Ach ja. und vergesst nicht, gerade jetzt fängt die Glühwein-Zeit ein, und damit eure einmalige Chance schon nachmittags um 13:21 legitim und korrekt betrunken zu sein ! Hurra !


geschrieben von Jericho am 27.11.2003 - Kommentare (6)


Windows Media Center

In den letzten Tagen wurden von mehreren Märkten Pcs mit dem verkauft, die die Bezeichnung Windows Media Center tragen verkauft.

Was ist das nun genau, und lohnt sich so ein Rechner. Der PC besitzt serienmäßig einen CD-Player, Radio-Tuner und TV-Karte. Dadurch wird der PC zur Multimedia Zentrale. Microsoft möchte damit erreichen, daß der PC ein Bestandteil ist, der in jedem Zimmer vorhanden sein sollte. Beispielsweise soll der PC jetzt auch im Wohnzimmer oder Kinderzimmer zum Einsatz kommen. Eigentlich war diese Lösung dafür konzipiert um Studenten die in ihrem Zimmer keinen Platz für einen Pc+ Fernseher haben eine vollständige Lösung anzubieten mit der alles möglich ist.
Die PCs kommen in den unterschiedlichsten Formen auf den Markt. MidiTower, Tower, Notebooks usw. ist für jeden das passende Gehäuse vorhanden. Das Windows Media Center ist kein neues Betriebssystem sondern eine Erweiterung des Windows XP Professional, und ergänzt dieses über eine
Software Erweiterung um Multimedia-Funktionen.
Über die TV-Karte eingespeiste Fernsehsendungen lassen sich gleich auf der Festplatte speichern. Das TV Programm wird über das Internet angezeigt und aktualisiert.

Das Windows Media Center ist für Heimanwender gedacht, die eine bequeme Komplettlösung suchen. Das Windows Media Center wird nur zusammen mit einem neuem PC verkauft.Wer allerdings schon einen neueren PC so ab 2 GHZ besitzt kann den PC komfortabel über seperate Karten erweitern. Das Kernstück ist die TV-Karte,
es kommt die Karte Win TV PVR 250 von Hauppauge zum Einsatz welche 200 Euro kostet. Dieser Preis beinhaltet auch eine Fernbedienung.
Was sind die Nachteile? Zum ersten können DVD-Videos nicht auf Festplatte gespeichert werden.Es wurde ein neues Format eingeführt, es lautet DVR-MS, und wird für Videoaufzeichnungen verwendet.

Hier kommt das Digital Right Managment zum Einsatz, das bedeutet das neben dem Videomaterial im MPEG2 Format auch Metadaten über die Sendung enthalten sind. Damit kann die Fernsehanstalt festlegen ob sich die gespeicherte Sendung auch auf anderen Rechnern darstellen läßt.Auf Rechnern wo das Windows Media Center nicht installiert ist, muß ein Update des Windows Media Player durchgeführt werden, damit das DVR-MS Format abgespielt werden kann.

Der Nachteil besteht darin, daß der Großteil der Videobearbeitungsprogramme damit nicht klarkommt. Eine kommerizelle Lösung ist Sonic MyDVD in der Version 4, damit lassen sich DVR-MS Files weiterbearbeiten.

Wichtig um in den Genuß der neuen Technologien zu kommen ist ein Internetanschluß Pflicht. Meiner Meinung nach ist diese Lösung eher uninteressant, da mit Linux auch vieles erreichbar ist, was Microsoft jetzt mit dem Windows Media Center etablieren möchte.

geschrieben von Christian am 23.11.2003

geschrieben von Jericho am 23.11.2003 - Kommentare (0)


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